Neben dem Licht sind es vor allem die Farben, die Räumen neuen Schwung geben und so manchen energetischen Mangel ausgleichen können. Je nach Eigenschwingung der Farbe unterscheiden sich diese in Yin- und Yang-Farbtöne. Dem aktiveren Yang-Prinzip sind die Farben Rot, Orange und Gelb zugeordnet, alle anderen wie Grün, Blau, Braun gelten als »passive« Yin-Farben.
- Dementsprechend sollte in aktiv genutzten Büros oder Wohnzimmern vor allem auch zu Yang-Tönen gegriffen werden, aber achten Sie darauf, dass keine Oberstimulierung erfolgt. Beachten Sie die Stimmung und das Wohlbefinden der Menschen im Raum. Gab es seit der Umgestaltung öfter Streit, verhalten sich die Gäste anders?
- Wenn Sie Ruhe- und Passivräume, beispielsweise Schlafzimmer, mit frischer Farbe versehen wollen, so bedenken Sie, dass Schlafen ein Yin-Prozeß des Ausspannens und Loslassen ist. Zu viele Yang-Farben wie Rot oder Orange könnten die Nachtruhe stören.
- Die Farbwahl betrifft nicht nur die Wandgestaltung, sondern auch alle anderen Oberflächen und Materialien, also Möbel, Vorhänge, Tischdecken, Pflanzen, Kunstwerke, Bilder und alle weiteren Einrichtungsgegenstände.
- Farben können auch zur Stärkung einzelner Wohnungsbereiche gemäß ihrer Himmelsrichtung eingesetzt werden, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Dazu bedienen Sie sich der Lehre von den Fünf Elementen.
Auf scheinbar magische Weise können Kinderzeichnungen einen Raum verzaubern und energetisieren. Wenn Sie auch außen etwas verändern wollen, dann laden Sie doch Nachbarskinder oder eine Klasse der nächstgelegenen Grundschule zu einem »Fest der Farbe« ein - und selbst aus den häßlichsten Feuer-mauern, Wasserhydranten oder Müllcontainern wird im Handumdrehen eine Chi-sprühende Augenweide.